Unsere Geschichte – Vom ersten Stein bis heute
1934 – Gründung
Heinrich W. Muhr gründete die Firma Muhr & Söhne in Bruchwalze und übernahm 1937 die Ringofenziegelei Bruchwalze. Aufgrund des Baus der Biggetalsperre musste die Ziegelei 1965 weichen.
1956 – Werksübernahme in Emmerich am Rhein
Als Ersatz erwarb Muhr die Ziegelei Ignatz Pastor in Emmerich am Rhein, eine traditionsreiche Ringofenziegelei zur Herstellung von Handformverblendern. Nach der Zerstörung Emmerich am Rheins im Zweiten Weltkrieg wechselte die Ziegelei mehrfach den Besitzer, bis Muhr sie übernahm.
Modernisierung und Wachstum
1964 wurde eine künstliche Trocknung eingeführt, 1965 der Ringofen erweitert und auf Erdgas umgestellt. 1966 kam die erste Maschinenpresse hinzu, wodurch eine parallele Produktion von handgeformten und gepressten Steinen möglich wurde.
Neubau und Expansion
Zwischen 1968 und 1973 entstand ein neuer Betrieb mit einer Jahreskapazität von 25 Millionen Steinen. 1970 übernahm Wolfgang Muhr die Leitung. Bis 1979 wurden zusätzliche Pressen und Öfen installiert, wodurch die Produktion auf 50 Millionen Steine pro Jahr anstieg.
1988 bis 2000 – Fortschritt und Automatisierung
Eine moderne Ablade- und Verpackungsanlage (1988), eine neue Lehmaufbereitung (1989) und der Erwerb des Klinkerwerks Lichterfeld (1991) stärkten die Wettbewerbsfähigkeit. Trotz Hochwasserschäden 1993 und 1995 wurde weiter investiert, etwa in die Erneuerung der Setz- und Entladetechnik (1993–1997) und die Einführung ökologischer Baustoffe (1995).
Heute
Seit 2004 führt Maik Muhr das Unternehmen in dritter Generation. Die Klinkerwerke Muhr setzen auf kontinuierliche Modernisierung, Nachhaltigkeit und höchste Qualität in der Produktion.